| Herkunft & Charakterbeschreibung: | Wo soll ich bei Burrito & Tortilla nur anfangen..? Die Geschichte der beiden beginnt mit einem Drama. Mama Tine war eine Streunerin und den Kontakt zu uns Menschen absolut nicht gewohnt. Nachdem wir sie sichern und zu uns auf den Hof holen konnten, ließen wir einen Ultraschall bei ihr durchführen, um zu schauen, ob sie tragend war. Und ja, der Tierarzt fand 4 Kitten in ihrem Bauch vor. Und so warteten wir auf den großen Tag der Geburt. Als es dann soweit war kam Burrito auf die Welt. Und danach? Kein weiteres Geschwisterchen, auch nicht nach mehreren Stunden. Sorge machte sich breit und so brachten wir Mama Tine zum Tierarzt. Unser Tierarzt brachte per Notkaiserschnitt die anderen drei Kitten auf die Welt. Zwei von ihnen waren leider verstorben und Tortilla gab nur minimalste Lebenszeichen von sich. Wir hatten nicht viel Hoffnung, dass sie es schaffen würde. Leider hat Tine ihre beiden Mädchen verstoßen und so wurden aus den beiden winzigen Kitten die Flaschenkinder Burrito und Tortilla. Es folgten vieeele schlaflose Nächte, strikte Tagesabläufe und private Termine wurden abgesagt. Die beiden Würmchen entwickelten sich zum Glück prächtig und beschlossen dann, - vom einen auf den anderen Tag - dass sie kein Fläschchen mehr brauchten. Ab da wurden die Nächte länger und das Chaos begann ;-) Von Ziehfäden in den Vorhängen, über abgeräumte Fensterbänke, bis hin zu zahlreich geköpften Pflanzen: vor ihnen blieb nichts verschont. Aber all das haben sie spätestens am Abend wieder gut gemacht, in dem sie schnurrend und zufrieden in mein Bett gekrabbelt sind und sich ganz nah an mich gekuschelt haben. So ein inniges Vertrauen hat man wirklich nicht oft. Ich begleite die beiden Mäuse nun ihr ganzes Leben lang. Und auch, wenn sie mich nur für einige wenige Monate begleiten, werde ich sie niemals vergessen. Das Herz einer Pflegemutti bröselt jedes Mal ein wenig, wenn ihre Schützlinge flügge werden und die Zeit gekommen ist lebewohl zu sagen. Und so übergebe ich zwei absolut liebenswerte Wesen, die das schönste Leben dieser Welt verdient haben. Die beiden Schwestern gibt es nur im Doppelpack, niemals würde ich auf die Idee kommen sie zu trennen. Sie haben noch immer einige Flausen im Kopf, kein Insekt ist vor ihnen sicher und wenn die Fütterungszeit gekommen ist, sind sie ausser Rand und Band. Mit all ihren Ecken und Kanten muss ihre neue Familie klarkommen und sie dennoch aus vollstem Herzen lieben - so wie ich es tue. |